AetherOS und die zehn Apps werden noch gebaut. Zu haben ist noch nichts – Start geplant für Sommer 2027. Was noch kommt
Auf einen Blick

Aerona Farben

Ein Farbsystem, das in jeder App, im Betriebssystem und auf dieser Seite dasselbe ist. Was es kann, steht hier auf einer Tafel.

Die 48 Hausfarben

Lesbarkeit nach WCAG

gegen Weiß und Schwarz, während man zieht

Vier Harmonien

180° · 30° · 120° · 150/210°

Live-Farbanpassung

Rechtsklick auf jedes Element — oder zwei Sekunden halten

Jeder Buchstabe einzeln

ein Wort, so viele Farben wie Zeichen
Die stille Korrektur
  • Ziel 2,0, wenn es für Schrift nicht reicht
  • In Schritten von fünf, höchstens zwanzig
  • Nur die Helligkeit wandert — Farbton und Sättigung bleiben
Farben nach Namen

10Gruppen 9Sprachen

„rot", „red", „rojo" — oder eine Zeichenfolge mit Raute

Dieselbe Rechnung wie in den Apps

306.288

Vergleiche über den ganzen Farbraum — kein einziger Unterschied

Alle Zahlen sind aus dem Programm gelesen, nicht gerundet: Fensterbreite, Maße des Rades und die Winkel der Harmonien stehen so im Code der Apps. Die Lesbarkeitswerte folgen den Web-Richtlinien (WCAG 2.1). Verlauf und Favoriten liegen ausschließlich in deinem Browser und werden nirgends hingeschickt; auf dieser Seite tragen sie eigene Namen, damit das Ausprobieren nichts an den Apps verstellt. Die stille Korrektur greift nur, wenn eine Farbe als Schrift verwendet wird. Die Live-Farbanpassung gibt es in den Apps, nicht auf dieser Seite — hier ist sie nachgestellt. Farbnamen werden in neun Sprachen erkannt; die Apps selbst sprechen 85.

Aerona Farben · Teil 3 von 3

Was Farbe sonst noch kann

Das Rad wählt eine Farbe, der Live-Modus färbt Elemente direkt um. Damit ist das Thema nicht zu Ende: In den Aerona-Apps steckt noch mehr, das mit Farbe zu tun hat — Kleinigkeiten, die man erst bemerkt, wenn sie fehlen.

Vier davon stehen auf dieser Seite, und drei kannst du anfassen. Gerechnet wird überall mit demselben Code wie in der App: 44.928 Vergleiche über den ganzen Farbraum, kein einziger Unterschied.

01 · Jeder Buchstabe für sich

Ein Wort, viele Farben

Überall dort, wo in den Apps ein eigener Text steht — der Name in der Leiste, die Beschriftung eines Knopfes —, gibt es zwei Möglichkeiten: Alle gleich färbt das ganze Wort, Buchstaben gibt jedem Zeichen seine eigene Farbe. Klick auf Buchstaben, dann auf einen Buchstaben, dann auf eine Farbe.

Zwölf der 48 Hausfarben stehen hier zur Auswahl. In der App öffnet sich an dieser Stelle das ganze Farbrad aus Teil 1.

Wer zurück auf „Alle gleich" schaltet, verliert die Auswahl des Buchstabens — aber nicht die Farben. Sie stehen wieder da, sobald man zurückwechselt. Das ist in der App genauso: Dort setzt derselbe Klick nur den ausgewählten Buchstaben zurück, nicht die Zuordnung.

02 · Farben nach Namen

„türkis" tippen statt Zahlen raten

Im Verlauf des Farbrads steckt ein Suchfeld. Wer dort rot eingibt, bekommt die roten Farben — nicht, weil sie so heißen, sondern weil ihr Farbton im roten Bereich liegt. Probier es aus:

48 / 48

Zehn Gruppen, und jede kennt ihre Wörter in bis zu neun Sprachen: rot, red, rojo, rouge, rosso, röd, rød, czerwony, kırmızı. Das ist kein Luxus — die App läuft in 85 Sprachen, und niemand tippt „turquoise", wenn er Türkis meint.

Gruppe Farbton Bedingung
Rot < 15 · ≥ 345 läuft über den Nullpunkt des Rades
Grün 75–165 der breiteste Bereich von allen
Türkis 165–210 der schmalste — nur 45 Grad
Schwarz Helligkeit unter 15, egal welcher Farbton
Weiß Sättigung unter 10 und Helligkeit über 90
Grau Sättigung unter 15

Die drei unbunten Gruppen werden zuerst geprüft, und das ist keine Feinheit: Ein sehr dunkles Blau ist schwarz — es hat zwar einen blauen Farbton, aber niemand würde es blau nennen. Wer die Reihenfolge umdreht, bekommt bei „schwarz" nichts und bei „blau" lauter Farben, die aussehen wie Kohle.

Beginnt die Eingabe mit einer Raute, wird nicht nach Gruppen gesucht, sondern schlicht in der Zeichenfolge. #ff findet alles, was irgendwo zwei volle Kanäle hat.

03 · Die stille Korrektur

Wenn die App die Farbe leise nachbessert

Teil 1 zeigt, wie die App den Kontrast misst. Hier geht sie einen Schritt weiter: Reicht der Abstand nicht, wird die Farbe verschoben, bevor sie als Schrift verwendet wird. Wähl unten eine Farbe und sieh dir beide an.

Verschoben wird nur die Helligkeit, in Schritten von fünf: nach unten, wenn der Grund hell ist, nach oben, wenn er dunkel ist. Farbton und Sättigung bleiben unangetastet — aus einem Gelb wird ein dunkleres Gelb, kein Braun und kein Grau. Nach höchstens zwanzig Schritten ist Schluss, und auch bei 0 oder 100.

Der Zielwert ist 2,0 — deutlich weniger als die 4,5, die Teil 1 für Fließtext nennt. Das ist Absicht: Hier geht es nicht darum, eine gute Farbe zu machen, sondern darum, eine unlesbare zu verhindern. Wer Gelb will, soll Gelb bekommen, nur nicht unsichtbar.

Das Ganze passiert ohne Meldung. Es gibt keinen Hinweis „deine Farbe wurde geändert" — die App tut es einfach. Das ist eine Entscheidung, über die man streiten kann; sie steht hier, damit man sie kennt.

04 · Alle auf einmal

Sechs Werte für jeden Knopf der App

Wer nicht jeden Knopf einzeln anfassen will, setzt sechs Werte einmal — und sie gelten überall. Sie liegen im Speicher der App unter eigenen Namen und sind genau die sechs, die der rote Knopf aus Teil 2 wieder ausräumt.

Wert gilt für Anmerkung
Knopffarbe aktiv die Fläche eines eingeschalteten Knopfes
Punktfarbe aktiv der Punkt darin — er darf sich absetzen
Knopffarbe inaktiv damit „aus" nicht nur blasser aussieht
Punktfarbe inaktiv dasselbe für den Punkt
Eckenradius alle keine Farbe — steht aber im selben Block

Dass der Radius mit dabei ist, wirkt zunächst falsch. Er steht dort trotzdem richtig: Es ist der Block „so sehen Knöpfe bei mir aus", und dazu gehört ihre Form genauso wie ihre Farbe.

Damit ist die Reihe zu Ende. Drei Teile: das Rad, mit dem man eine Farbe wählt; der Modus, mit dem man sie direkt aufs Element bringt; und das, was sonst noch an Farbe in den Apps steckt.

🚀 Version 9.0.0

Die Webseite wiegt die Hälfte, das Menü auf dem Telefon ist eine Liste geworden, das Glas ist überall dasselbe — und ein Kasten auf der Startseite sagt, warum hier eine Weile nichts passiert.