Unzufrieden mit allem. Also baue ich alles selbst.
Ein eigenes Betriebssystem. Zehn Apps, jede für eine Sache. Eine Programmiersprache mit deutschen Befehlen: funktion, wenn, sonst, solange. Linux ist die Startbahn, alles darüber schreibe ich selbst – allein, Stück für Stück. Fertig ist davon nichts. Weitergebaut wird trotzdem.
Weil ich es nicht zusammenkaufen wollte.
Kein Team, keine Firma, kein Geldgeber. Und ein erster Versuch, der im Papierkorb liegt.
Es ist normal geworden, dass ein Gerät mehr über dich weiß als du über das Gerät. Von außen lässt sich daran nichts ändern. Also fange ich unten an, beim System selbst.
Der erste Anlauf war eine einzige große Anwendung, die alles können sollte. Sie kam bis Version 7.86.4 und wird nie erscheinen. Was daraus geworden ist: zehn einzelne Apps, jede für eine Aufgabe, und darunter ein eigenes Betriebssystem.
Datenschutz ist dabei kein Zusatz, sondern das, was übrig bleibt, wenn nichts nach draußen muss. Sicher ist selbst gebaut deshalb nicht automatisch – was ich an eigenen Lücken finde, steht auf dieser Seite.
Alles selbst gebaut, auch wenn es länger dauert.
Neun Bausteine und der Grund, warum jeder einzelne hier entsteht, statt zugekauft zu werden. Fertig ist davon nichts. Der Start ist für Sommer 2027 geplant.
AetherOS
Ein fremdes Betriebssystem entscheidet mit, was auf dem Gerät läuft und was von dort nach draußen geht. Deshalb schreibt Aerona die Oberfläche und den Compiler selbst; Linux liefert nur den Unterbau, mit dem alles angefangen hat. Ein erstes Abbild startet bereits, fertig ist das System damit nicht.
Die Apps
Settings, News, Tips, Reflect, Data, Notifications, Clock, Calendar, Calc, Audio: jede soll genau eine Aufgabe erfüllen. Geschrieben werden sie für Windows und Android, weil man irgendwo anfangen muss, und für AetherOS, weil sie dorthin gehören. Zu haben ist bisher keine.
Der Rohbau darunter
Unter allen zehn Apps liegt dieselbe Grundlage, damit nicht zehnmal dasselbe von vorn anfängt. Der Rohbau ist kein Produkt, er dient nur intern zum Testen.
Code Aero
Die Schlüsselwörter der eigenen Programmiersprache stehen auf Deutsch, im Code ohne Umlaute: funktion, wenn, sonst, solange, rueckgabe, zeiger, speicher. Der Compiler macht daraus Programme für x86 und ARM64. An beidem wird noch geschrieben.
.aero
Aerona-Programme sollen in einem eigenen Format verpackt werden, das nur für Aerona gedacht ist. Es gibt keine Schnittstelle, über die Entwickler von außerhalb etwas dafür beisteuern könnten. Das ist so gewollt.
Eigene Emojis
Fertige Emoji-Sätze gehören jemand anderem und sehen überall gleich aus. Also wird hier jedes einzelne selbst gezeichnet; 49 Kategorien sind bisher voll.
Das Wörterbuch
Wer beim Tippen einen fremden Dienst fragt, gibt jedes einzelne Wort aus der Hand. Deshalb liegt das Nachschlagewerk ganz auf dem Gerät. Angelegt sind 8.044 Sprachen, ausgebaut bisher 1.672.
Die Grammatikprüfung
Auch Rechtschreibung und Grammatik werden ohne Netz geprüft, sonst würde jeder Satz, den jemand tippt, das Gerät verlassen. Dahinter stehen bisher 89 Sprach-Regelwerke und über 7 GB Sprachdaten, die auf dem Rechner liegen und nirgendwo sonst.
Das Werkzeug dahinter
Womit die Apps zusammengesetzt werden, hat Aerona selbst geschrieben. Weitergegeben wird das Werkzeug nicht, außerhalb von Aerona bekommt es niemand in die Hand. Auch daran fehlt noch viel.
Geteilt durch eine Person.
Nachgezählt am 24.07.2026, direkt aus den Projektordnern – ohne fremde Programmbibliotheken, ohne Build-Ordner.
Und das hier funktioniert nicht.
Wer nur das Gelungene zeigt, beweist nichts. Darum steht das Misslungene auf derselben Seite.
offene Sicherheitslücken
Zehn Punkte sind abgestellt, drei stehen noch offen – mit Namen, Begründung und dem, was dagegen geplant ist.
die eingestellte Haupt-App
Fertig gebaut, nie erschienen. Ihre ganze Geschichte bleibt einsehbar, statt gelöscht zu werden.
Ideen, die vielleicht nie kommen
Alles, was aufgeschrieben wurde. Eine Idee auf dieser Liste ist kein Versprechen.
Nicht weil wir es versprechen. Weil nichts eingebaut ist, das es könnte.
Drei Festlegungen. Sie sind der einzige Teil dieser Seite, der heute schon vollständig wahr ist.
Heute gibt es keinen Server, an den etwas gehen könnte.
Wörterbuch und Grammatikprüfung liegen auf dem Gerät. Kommen später Cloud-Funktionen, bleiben sie freiwillig – und alles, was heute lokal läuft, läuft weiter lokal.
Es gibt kein Konto, weil es nichts anzumelden gibt.
Keine Registrierung, kein Profil, keine Zustimmung, die man erst wegklicken muss.
Alles, was Aerona kann, bleibt kostenlos.
Später wird es Werbung geben und zwei Abos für 5 und 10 Euro. Keine Funktion wandert dahinter – das Abo nimmt die Werbung weg und gibt mehr zum Einstellen. Was das genau heißt
Wo es gerade steht.
Was läuft, was klemmt und was gestrichen wurde – alles offen nachlesbar. Schau vorbei, wenn du wissen willst, wie weit ein einzelner Mensch kommt.