AetherOS und die zehn Apps werden noch gebaut. Zu haben ist noch nichts – Start geplant für Sommer 2027. Was noch kommt
Eine Zusage

Aerona wird nicht verkauft.

Nicht an ein größeres Unternehmen, nicht an Geldgeber, nicht in Teilen und nicht still und leise. Das ist keine Absichtserklärung, die man später zurechtrückt, wenn ein Angebot kommt — es ist der Punkt, an dem das ganze Vorhaben hängt.

Denn verkauft wäre Aerona nicht mehr Aerona, sondern nur noch der Name darauf. Diese Seite erklärt, was die Zusage bedeutet, was sie trägt, wo ihre Grenzen liegen — und woran Sie merken würden, wenn sie gebrochen wird.

0 Geldgeber, die eine Rendite erwarten
0 Anteile, die jemand anderem gehören
1 Mensch, der entscheidet — und niemand über ihm
01 · Die Zusage

Was genau zugesagt wird

„Nicht verkaufen" klingt eindeutig, ist es aber nicht — es gibt viele Wege, ein Projekt aus der Hand zu geben, ohne dass das Wort Verkauf fällt. Deshalb hier die Liste, ausdrücklich.

Keine Übernahme

Aerona geht nicht an ein anderes Unternehmen — weder ganz noch in Teilen, weder die Programme noch das Betriebssystem noch die Marke.

Keine Anteile gegen Geld

Auch nicht scheibchenweise. Wer Anteile hält, redet mit — und wer mitredet, weil er Geld gegeben hat, will es zurücksehen.

Kein Verkauf von Daten

Nicht an Werbenetzwerke, nicht an Datenhändler, nicht als Beigabe zu irgendetwas anderem. Es gibt keinen Preis, zu dem das stattfindet.

Kein stiller Übergang

Sollte sich an den Verhältnissen je etwas ändern, steht es hier — vorher, nicht hinterher, und nicht versteckt in einer neuen Datenschutzerklärung.

Ein Unternehmen zu gründen ist kein Verkauf

Aerona soll später ein Unternehmen werden — das steht an anderer Stelle ausführlich. Der Grund dafür ist aber kein Wachstumsplan, sondern eine Notwendigkeit: Ein Betriebssystem, an dem alles an einer einzigen Person hängt, darf man niemandem zumuten. Mehr Menschen heißt nicht andere Eigentümer. Es heißt, dass jemand da ist, wenn eine Sicherheitslücke bekannt wird und ich gerade krank bin.

02 · Der Grund

Warum das überhaupt zugesagt wird

Weil jeder das Muster kennt. Ein kleines Projekt wird beliebt, weil es etwas anders macht: keine Werbung, keine Datensammlung, ehrliche Ansagen. Dann wird es gekauft. Ein Jahr lang ändert sich nichts — man versichert ausdrücklich, dass alles bleibt, wie es ist.

1

Die Bedingungen ändern sich

Zuerst nur ein wenig. Ein Absatz kommt dazu, einer verschwindet. Wer nicht Wort für Wort vergleicht, merkt es nicht.

2

Aus Nutzern werden Daten

Der Grund für den Kauf war selten die Software. Er war die Zahl der Menschen, die sie benutzen, und das, was man über sie erfahren kann.

3

Am Ende wird eingestellt

Wenn sich die Rechnung nicht trägt, wird abgeschaltet. Übrig bleiben Menschen, die ihre Arbeit anderswohin umziehen müssen — und ein Name, der nichts mehr bedeutet.

Aerona wird für Jahrzehnte gebaut, nicht für einen Ausstieg. Ein Betriebssystem, dem man das nicht zutraut, kann man niemandem empfehlen.

03 · Das Fundament

Warum diese Zusage mehr ist als ein Satz

Ein Versprechen ist so viel wert wie das, was es schwer macht, es zu brechen. Vier Entscheidungen sind längst gefallen — jede einzelne davon macht einen Verkauf unattraktiver.

Es gibt niemanden, der Geld zurückwill

Der Weg über Geldgeber wurde geprüft und verworfen. Wer Geld gibt, will Rendite, und der schnellste Weg dorthin führt über Nutzerdaten. Ohne Geldgeber gibt es niemanden, der auf einen Verkauf drängt.

Es gibt nichts Wertvolles zu erben

Was ein Käufer normalerweise will, ist der Datenberg. Den gibt es hier nicht: Was auf Ihrem Gerät berechnet werden kann, bleibt auf Ihrem Gerät. Ein Käufer bekäme Quelltext und Arbeit — kein Geschäft.

Alles ist selbst gebaut

Vom Betriebssystem über die Programme bis zur eigenen Programmiersprache. Es gibt keine fremden Bausteine, über die jemand Druck ausüben könnte, und keine Verträge, die jemand kündigen kann.

Alles steht öffentlich

Das Bautagebuch hält jeden Schritt fest, auch die misslungenen. Wer etwas leise ändern will, müsste eine Spur beseitigen, die jeder nachlesen kann.

04 · Die Grenzen

Was eine Zusage nicht kann

Dieser Abschnitt gehört dazu, sonst wäre der Rest weniger wert. Ein Versprechen deckt ab, was in der eigenen Hand liegt — und nur das.

Ein Mensch ist ein einziger Ausfallpunkt

Krankheit, ein Unfall, im schlimmsten Fall mehr. Genau deshalb soll aus Aerona später ein Unternehmen werden — nicht um es zu verkaufen, sondern damit es nicht an einem einzelnen Leben hängt. Das ist die ehrliche Antwort auf diese Grenze, und sie steht seit Langem auf dieser Webseite.

Niemand kann Jahrzehnte garantieren

Wer behauptet, er wisse, wie die Welt in zwanzig Jahren aussieht, verspricht zu viel. Was zugesagt werden kann, ist die Absicht und die Bauweise — beides so, dass ein Bruch auffiele.

Papier schützt nicht vor allem

Es gibt keine Konstruktion, die einen Menschen für immer bindet. Was es gibt, ist ein System, aus dem sich kaum etwas herausholen ließe — und das ist der bessere Schutz.

05 · Die Warnzeichen

Woran Sie es merken würden

Nützlicher als jede Beteuerung: eine Liste, an der man das Gegenteil erkennt. Wenn eines davon eintritt, stimmt etwas nicht — unabhängig davon, was auf dieser Seite steht.

Solche Änderungen passieren nie auf einmal. Sie kommen leise, einzeln und immer mit guter Begründung. Wer sie kennt, sieht sie kommen.

06 · Die Einwände

Was man dagegen sagen kann

„Das sagen sie alle — bis das Angebot kommt."

Stimmt, und deshalb steht auf dieser Seite nicht nur die Zusage, sondern auch, was sie trägt: keine Geldgeber, kein Datenberg, nichts Zugekauftes, alles öffentlich. Wer heute ein Angebot machte, bekäme Quelltext und viel Arbeit. Genau so ist es gedacht.

„Aber ihr wollt doch eine Firma gründen."

Ja — und das ist das Gegenteil eines Verkaufs. Eine Firma bedeutet, dass mehr als ein Mensch das System pflegen kann. Der Grund dafür steht ausführlich unter „Später ein Unternehmen": Solange alles an einer Person hängt, darf Aerona auf keinen fremden Rechner.

„Und wovon soll das leben?"

Von Werbung ohne Personenbezug und von denen, die fünf Euro zahlen, um keine zu sehen. Beide bekommen dieselben Funktionen. Das ist weniger Geld als der übliche Weg — aber es ist Geld, das niemandem gehört, der später mitreden will.

„Was passiert, wenn dir etwas zustößt?"

Die unbequemste Frage, und heute lautet die ehrliche Antwort: Es gibt niemanden, der weitermachen könnte. Genau das ist der Grund für das Unternehmen — und der Grund, warum AetherOS bis dahin nicht auf fremde Rechner gehört. Verschwiegen wird das nicht.

„Warum sollte mich das interessieren?"

Weil ein Betriebssystem keine App ist, die man wechselt. Wer sein Gerät darauf laufen lässt, verlässt sich darauf, dass es in fünf Jahren noch da ist und noch dasselbe tut. Diese Zusage ist der Grund, warum man das überhaupt in Betracht ziehen kann.

07 · Kurz gesagt

Worauf es hinausläuft

Aerona ist kein Vorhaben, das gebaut wird, um es weiterzureichen. Es gibt keine Geldgeber, die auf einen Ausstieg warten, keine Anteile in fremder Hand und nichts, was ein Käufer wollen könnte außer Arbeit.

Was bleibt, ist eine Zusage — und eine Bauweise, die sie stützt. Beides steht hier nachlesbar, samt der Warnzeichen, an denen Sie einen Bruch erkennen würden. Mehr kann man ehrlicherweise nicht anbieten. Weniger sollte man nicht annehmen.