Es gibt niemanden, der Geld zurückwill
Der Weg über Geldgeber wurde geprüft und verworfen. Wer Geld gibt, will Rendite, und der schnellste Weg dorthin führt über Nutzerdaten. Ohne Geldgeber gibt es niemanden, der auf einen Verkauf drängt.
Nicht an ein größeres Unternehmen, nicht an Geldgeber, nicht in Teilen und nicht still und leise. Das ist keine Absichtserklärung, die man später zurechtrückt, wenn ein Angebot kommt — es ist der Punkt, an dem das ganze Vorhaben hängt.
Denn verkauft wäre Aerona nicht mehr Aerona, sondern nur noch der Name darauf. Diese Seite erklärt, was die Zusage bedeutet, was sie trägt, wo ihre Grenzen liegen — und woran Sie merken würden, wenn sie gebrochen wird.
„Nicht verkaufen" klingt eindeutig, ist es aber nicht — es gibt viele Wege, ein Projekt aus der Hand zu geben, ohne dass das Wort Verkauf fällt. Deshalb hier die Liste, ausdrücklich.
Aerona geht nicht an ein anderes Unternehmen — weder ganz noch in Teilen, weder die Programme noch das Betriebssystem noch die Marke.
Auch nicht scheibchenweise. Wer Anteile hält, redet mit — und wer mitredet, weil er Geld gegeben hat, will es zurücksehen.
Nicht an Werbenetzwerke, nicht an Datenhändler, nicht als Beigabe zu irgendetwas anderem. Es gibt keinen Preis, zu dem das stattfindet.
Sollte sich an den Verhältnissen je etwas ändern, steht es hier — vorher, nicht hinterher, und nicht versteckt in einer neuen Datenschutzerklärung.
Aerona soll später ein Unternehmen werden — das steht an anderer Stelle ausführlich. Der Grund dafür ist aber kein Wachstumsplan, sondern eine Notwendigkeit: Ein Betriebssystem, an dem alles an einer einzigen Person hängt, darf man niemandem zumuten. Mehr Menschen heißt nicht andere Eigentümer. Es heißt, dass jemand da ist, wenn eine Sicherheitslücke bekannt wird und ich gerade krank bin.
Weil jeder das Muster kennt. Ein kleines Projekt wird beliebt, weil es etwas anders macht: keine Werbung, keine Datensammlung, ehrliche Ansagen. Dann wird es gekauft. Ein Jahr lang ändert sich nichts — man versichert ausdrücklich, dass alles bleibt, wie es ist.
Zuerst nur ein wenig. Ein Absatz kommt dazu, einer verschwindet. Wer nicht Wort für Wort vergleicht, merkt es nicht.
Der Grund für den Kauf war selten die Software. Er war die Zahl der Menschen, die sie benutzen, und das, was man über sie erfahren kann.
Wenn sich die Rechnung nicht trägt, wird abgeschaltet. Übrig bleiben Menschen, die ihre Arbeit anderswohin umziehen müssen — und ein Name, der nichts mehr bedeutet.
Aerona wird für Jahrzehnte gebaut, nicht für einen Ausstieg. Ein Betriebssystem, dem man das nicht zutraut, kann man niemandem empfehlen.
Ein Versprechen ist so viel wert wie das, was es schwer macht, es zu brechen. Vier Entscheidungen sind längst gefallen — jede einzelne davon macht einen Verkauf unattraktiver.
Der Weg über Geldgeber wurde geprüft und verworfen. Wer Geld gibt, will Rendite, und der schnellste Weg dorthin führt über Nutzerdaten. Ohne Geldgeber gibt es niemanden, der auf einen Verkauf drängt.
Was ein Käufer normalerweise will, ist der Datenberg. Den gibt es hier nicht: Was auf Ihrem Gerät berechnet werden kann, bleibt auf Ihrem Gerät. Ein Käufer bekäme Quelltext und Arbeit — kein Geschäft.
Vom Betriebssystem über die Programme bis zur eigenen Programmiersprache. Es gibt keine fremden Bausteine, über die jemand Druck ausüben könnte, und keine Verträge, die jemand kündigen kann.
Das Bautagebuch hält jeden Schritt fest, auch die misslungenen. Wer etwas leise ändern will, müsste eine Spur beseitigen, die jeder nachlesen kann.
Dieser Abschnitt gehört dazu, sonst wäre der Rest weniger wert. Ein Versprechen deckt ab, was in der eigenen Hand liegt — und nur das.
Krankheit, ein Unfall, im schlimmsten Fall mehr. Genau deshalb soll aus Aerona später ein Unternehmen werden — nicht um es zu verkaufen, sondern damit es nicht an einem einzelnen Leben hängt. Das ist die ehrliche Antwort auf diese Grenze, und sie steht seit Langem auf dieser Webseite.
Wer behauptet, er wisse, wie die Welt in zwanzig Jahren aussieht, verspricht zu viel. Was zugesagt werden kann, ist die Absicht und die Bauweise — beides so, dass ein Bruch auffiele.
Es gibt keine Konstruktion, die einen Menschen für immer bindet. Was es gibt, ist ein System, aus dem sich kaum etwas herausholen ließe — und das ist der bessere Schutz.
Nützlicher als jede Beteuerung: eine Liste, an der man das Gegenteil erkennt. Wenn eines davon eintritt, stimmt etwas nicht — unabhängig davon, was auf dieser Seite steht.
Solche Änderungen passieren nie auf einmal. Sie kommen leise, einzeln und immer mit guter Begründung. Wer sie kennt, sieht sie kommen.
Stimmt, und deshalb steht auf dieser Seite nicht nur die Zusage, sondern auch, was sie trägt: keine Geldgeber, kein Datenberg, nichts Zugekauftes, alles öffentlich. Wer heute ein Angebot machte, bekäme Quelltext und viel Arbeit. Genau so ist es gedacht.
Ja — und das ist das Gegenteil eines Verkaufs. Eine Firma bedeutet, dass mehr als ein Mensch das System pflegen kann. Der Grund dafür steht ausführlich unter „Später ein Unternehmen": Solange alles an einer Person hängt, darf Aerona auf keinen fremden Rechner.
Von Werbung ohne Personenbezug und von denen, die fünf Euro zahlen, um keine zu sehen. Beide bekommen dieselben Funktionen. Das ist weniger Geld als der übliche Weg — aber es ist Geld, das niemandem gehört, der später mitreden will.
Die unbequemste Frage, und heute lautet die ehrliche Antwort: Es gibt niemanden, der weitermachen könnte. Genau das ist der Grund für das Unternehmen — und der Grund, warum AetherOS bis dahin nicht auf fremde Rechner gehört. Verschwiegen wird das nicht.
Weil ein Betriebssystem keine App ist, die man wechselt. Wer sein Gerät darauf laufen lässt, verlässt sich darauf, dass es in fünf Jahren noch da ist und noch dasselbe tut. Diese Zusage ist der Grund, warum man das überhaupt in Betracht ziehen kann.
Aerona ist kein Vorhaben, das gebaut wird, um es weiterzureichen. Es gibt keine Geldgeber, die auf einen Ausstieg warten, keine Anteile in fremder Hand und nichts, was ein Käufer wollen könnte außer Arbeit.
Was bleibt, ist eine Zusage — und eine Bauweise, die sie stützt. Beides steht hier nachlesbar, samt der Warnzeichen, an denen Sie einen Bruch erkennen würden. Mehr kann man ehrlicherweise nicht anbieten. Weniger sollte man nicht annehmen.