Ein Office, das auf dem Gerät bleibt.
Texte schreiben, rechnen, Folien bauen – das machen die meisten Menschen jeden Tag, und fast immer mit einem Programm, das dabei ins Netz funkt. Diese Seite sammelt, wie ein Office aussehen könnte, das ohne Netz auskommt. Daneben steht eine Übersicht dessen, was es heute schon gibt, damit jeder selbst vergleichen kann – auch mit dem, was hier erst geplant ist.
gedacht ist
heute schon gibt
auch keines davon angefangen
Woran gedacht ist
Zuerst die acht, die den Kern ausmachen – jedes für eine Sache, die heute ein großes Paket miterledigt. Rechner, Kalender und die Datenablage gibt es als Aerona-Apps bereits; ein Office müsste darauf aufsetzen, statt sie ein zweites Mal zu bauen.
Texte schreiben und setzen: Überschriften, Fußnoten, Verzeichnisse, saubere Seitenumbrüche. Mit der Rechtschreib- und Grammatikprüfung, die ohne Netz arbeitet.
Tabellen, Formeln, Diagramme. Der schwierigste Teil des ganzen Pakets, weil hier Jahrzehnte an Funktionen und Eigenheiten zusammenkommen.
Folien für Vorträge, mit Notizen für den Vortragenden und einer Ansicht, die auch auf einem fremden Beamer noch so aussieht wie gedacht.
Notizen sammeln, ordnen und wiederfinden. Verwandt mit Aerona Reflect, aber für Gedanken zur Arbeit statt zum Tag.
Diagramme, Abläufe, einfache Zeichnungen. Das Werkzeug, mit dem man erklärt, wie etwas zusammenhängt, ohne dafür ein Bildbearbeitungsprogramm zu öffnen.
PDF lesen, Formulare ausfüllen, unterschreiben, Seiten drehen und zusammenfügen. Alles auf dem Gerät – kein Hochladen zu einem fremden Dienst, nur um zwei Dateien zu verbinden.
Post lesen und schreiben, verbunden mit Aerona Calendar. Der einzige Teil, der ohne Netz naturgemäß nicht auskommt – aber ohne Zwang zu einem bestimmten Anbieter.
Formulare und kleine Umfragen bauen und auswerten. Die Antworten landen in einer Datei, nicht in der Auswertung eines Anbieters.
Weitergedacht zehn weitere
Diese zehn stehen eine Stufe weiter hinten: gute Gedanken, aber nichts, worauf jemand warten sollte. Sie stehen trotzdem hier, weil eine Ideensammlung nur dann etwas taugt, wenn auch die halbfertigen Gedanken darin vorkommen.
Eigene Datenbestände anlegen und abfragen, ohne dafür programmieren zu müssen.
Satz für Drucksachen: Hefte, Faltblätter, Plakate – genauer, als ein Schreibprogramm es kann.
Vorhaben planen: was wann dran ist, was worauf wartet, wo es eng wird.
Eine große Fläche zum Sammeln: Zettel, Pfeile, Gruppen. Zum Denken, bevor es geordnet ist.
Aufgaben mit Fristen, verbunden mit Kalender und Notizen statt als eigene Insel.
Wissen sammeln und verknüpfen, damit Aufgeschriebenes wiederfindbar bleibt.
Quellen verwalten und Verzeichnisse erzeugen – für alle, die für Schule oder Studium schreiben.
Papier abfotografieren und in bearbeitbaren Text verwandeln – auf dem Gerät, nicht bei einem Dienst.
Dokumente unterschreiben, ohne sie vorher zu einem fremden Anbieter hochzuladen.
Besprechungen mit Bild und Ton. Der zweite Teil, der ohne Netz nicht geht – aber ohne Zwischenstelle, die mithört.
Dreißig Programme baut ein Mensch nicht. Diese Liste ist deshalb keine Zusage, sondern eine Reihenfolge: Was oben steht, käme zuerst – falls überhaupt etwas kommt.
Noch weiter weg zwölf Gedanken
Diese zwölf bekommen keine Beschreibung, nur einen Namen. Das ist Absicht: Wer ausführlich würde, täuschte eine Nähe vor, die es nicht gibt. Sie stehen hier als Richtung, nicht als Vorhaben.
Was es heute schon gibt
Der Markt ist voll, und vieles davon ist gut. Diese Übersicht stellt vier Fragen, die für Aerona zählen – sie sagt nicht, welches Programm besser ist. Wer heute etwas zum Schreiben braucht, findet hier reichlich, das es wirklich gibt.
| Programm | Was es kostet | Quelltext offen | Ohne Netz | Wo die Daten liegen |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft 365Microsoft, USA | Abo | Nein | Teilweise | OneDrive ist voreingestellt |
| Google WorkspaceGoogle, USA | Privat kostenlos, sonst Abo | Nein | Nein | Auf Googles Servern |
| LibreOfficeThe Document Foundation | Kostenlos | Ja | Ja | Auf dem Gerät |
| OnlyOfficeAscensio System, Lettland | Kostenlos, Firmenfassung kostet | Ja | Ja | Wahlweise, auch selbst betrieben |
| Apache OpenOfficeApache Software Foundation | Kostenlos | Ja | Ja | Auf dem Gerät |
| WPS OfficeKingsoft, China | Kostenlos mit Werbung, Abo ohne | Nein | Ja | Wahlweise, Konto erwünscht |
| Apple iWorkApple, USA | Kostenlos zu Apple-Geräten | Nein | Ja | iCloud ist voreingestellt |
| SoftMaker FreeOfficeSoftMaker, Nürnberg | Kostenlos, Vollfassung kostet | Nein | Ja | Auf dem Gerät |
| Collabora OnlineCollabora, Großbritannien | Kostenlos, Unterstützung kostet | Ja | Teilweise | Auf dem eigenen Server |
| Nextcloud OfficeNextcloud, Deutschland | Kostenlos, selbst betrieben | Ja | Teilweise | Auf dem eigenen Server |
| CalligraKDE | Kostenlos | Ja | Ja | Auf dem Gerät |
| CryptPadXWiki, Frankreich | Kostenlos, größerer Platz kostet | Ja | Nein | Verschlüsselt auf dem Server |
| Zoho WorkplaceZoho, Indien | Kleine Stufe kostenlos, sonst Abo | Nein | Nein | Auf Zohos Servern |
| Aerona OfficegeplantAerona, Deutschland | Soll kostenlos sein | In Teilen geplant | Ja | Auf dem Gerät |
Preise und Bedingungen ändern sich; Stand dieser Übersicht ist Juli 2026. Wer sich entscheiden will, sollte beim Anbieter nachsehen. Die letzte Zeile beschreibt eine Absicht, kein Programm – sie steht hier, damit der Anspruch am selben Maßstab gemessen wird wie alles andere.
Wie groß das wäre
Dreißig Programme wären mehr, als die großen Pakete heute mitbringen. Genau deshalb steht der Balken hier – und genau deshalb ist er als einziger schraffiert. Er zeigt einen Anspruch, keinen Bestand.
Gezeigt sind sieben der verbreitetsten Pakete, Stand Juli 2026. Gezählt sind eigenständige Programme zum Bearbeiten, keine Speicherdienste und keine Zusatzkäufe: bei Microsoft 365 also Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote, Access, Publisher, Teams und Forms. Wer anders zählt, kommt auf andere Zahlen – die Zählweise steht deshalb dabei.
Was anders sein soll
Kein Netz nötig
Alles rechnet auf dem Gerät. Kein Konto, keine Anmeldung, keine Datei, die erst hochgeladen werden muss. Wer am Küchentisch ohne Empfang sitzt, arbeitet genauso weiter wie sonst.
Fremde Dateien lesen
Ein eigenes Format nützt niemandem, der eine .docx von der Arbeit bekommt. Deshalb müsste Aerona Office die verbreiteten Formate öffnen und speichern können – sonst ist es Spielzeug.
Nichts hinter dem Abo
Was ein Schreibprogramm können muss, kann es auch in der kostenlosen Fassung. Dieselbe Regel wie beim Rest von Aerona: ein Abo nimmt Werbung weg, es sperrt keine Funktion ab.
Aus einem Guss
Dieselbe Oberfläche, dieselben Tastenkürzel, dasselbe Wörterbuch wie in den übrigen Apps. Nicht acht Programme, die zufällig denselben Namen tragen.
Was daran schwer wird
Diese Punkte stehen hier, weil sie der Grund sind, warum die Seite „Idee" heißt und nicht „Ankündigung".
Die Dateiformate sind riesig
Die Beschreibung von .docx und .xlsx umfasst mehrere tausend Seiten, und selbst danach verhalten sich Programme unterschiedlich. LibreOffice arbeitet seit über zwanzig Jahren daran.
Tabellen sind eine Welt für sich
Hunderte Formeln, Pivot-Tabellen, Makros, Sonderfälle bei Datum und Währung. Ein Tabellenprogramm, dem man Zahlen anvertrauen kann, ist die Arbeit von Jahren.
Ein Mensch, dreißig Programme
AetherOS und die zehn Apps sind noch nicht fertig. Alles hier kommt danach – und nur, wenn davor etwas steht, das trägt. Dreißig werden es mit Sicherheit nicht; die Liste sagt, in welcher Reihenfolge gedacht wird, nicht was kommt.
Es gibt keinen Termin
Kein Jahr, kein Quartal, keine Reihenfolge. Wer heute ein Office braucht, sollte eines aus der Tabelle oben nehmen – die gibt es wirklich.
Woran man diese Seite messen kann
Eine Ideenseite ist wertlos, wenn sie sich später stillschweigend ändert. Vier Zusagen, die das verhindern – nachprüfbar, ohne dass man uns glauben muss.
Änderungen stehen im Bautagebuch
Wird auf dieser Seite etwas gestrichen, umbenannt oder ergänzt, steht das mit Datum unter Updates. Diese Seite wird nicht heimlich anders.
Gestrichenes verschwindet nicht
Wird ein Programm aufgegeben, wandert es auf die Seite „Nie erschienen" – dorthin, wo schon andere eingestellte Vorhaben stehen. Es wird nicht einfach gelöscht.
Kein Termin, bevor etwas läuft
Hier wird kein Jahr genannt, solange nichts davon startet. Ein Termin, den man verschieben muss, ist schlimmer als gar keiner.
Die Zahl oben darf sinken
Stellt sich heraus, dass dreißig zu viel waren, wird die Zahl kleiner – nicht der Anspruch nachträglich schöngeredet.