Irgendwer muss es bezahlen.
Aerona hat keinen Geldgeber, keine Firma im Rücken und niemanden, der die Rechnungen übernimmt. Trotzdem soll alles kostenlos bleiben. Das geht nur auf zwei Wegen: Werbung für alle, die nichts zahlen wollen, und ein Abo für alle, die sie loswerden möchten. Diese Seite erklärt, wie das aussehen soll – bevor es losgeht, nicht danach.
Warum nicht einfach ohne?
Alles kostenpflichtig machen
Dann könnte niemand Aerona ausprobieren, ohne vorher zu zahlen. Ein Betriebssystem, das man erst kaufen muss, um zu sehen, ob es einem liegt – das ist genau der Handel, den ich selbst nie eingehen würde.
Spenden sammeln
Spenden schwanken stark und hängen an Stimmung. Ein System, das jahrelang gepflegt werden muss, lässt sich darauf nicht bauen. Und wer spendet, erwartet oft Mitsprache – die will ich nicht verkaufen.
Geldgeber suchen
Wer Geld gibt, will es zurück – meist mehr, als er gegeben hat. Der übliche Weg dorthin führt über Nutzerdaten. Genau dagegen ist Aerona angetreten.
Werbung, die man abschalten kann
Wer nichts zahlen will, sieht Anzeigen und bekommt trotzdem alles. Wer sie nicht will, zahlt 5 Euro. Beide bekommen dieselben Funktionen. Das ist der einzige Weg, bei dem niemand ausgeschlossen wird.
Vier Regeln, die dabei gelten sollen
Keine Anzeige darf wissen, wer du bist
Keine Profile, keine Verfolgung über Seiten hinweg, keine Weitergabe an Dritte. Werbung soll zum Umfeld passen, nicht zur Person – auf einer Seite über das Wörterbuch passt eine Anzeige über Sprachen.
Nichts, was du tippst, verlässt das Gerät
Was du in einer App schreibst, geht die Werbung nichts an. Das Wörterbuch und die Grammatikprüfung liegen genau deshalb lokal – dieser Grundsatz wird für Werbung nicht aufgeweicht.
Keine Anzeige stellt sich in den Weg
Nichts, was den Bildschirm überdeckt, nichts, was von allein Ton abspielt, nichts, was man erst wegklicken muss, um weiterzuarbeiten. Werbung, die stört, ist schlechte Werbung.
Es steht hier, bevor es kommt
Sobald ein Anbieter feststeht, wird er hier genannt – mit dem, was er über Besucher erfährt. Auch dann, wenn das unbequem ist. Niemand soll es zuerst daran merken, dass plötzlich Anzeigen da sind.
Wo sie erscheinen soll – und wo nicht
Denkbar
- Auf dieser Webseite
- In den kostenlosen Apps, an einer festen Stelle
Ausgeschlossen
- Im Betriebssystem selbst
- Während du etwas schreibst oder bearbeitest
- Auf Sperrbildschirm oder Startbildschirm
- Überall dort, wo jemand das Abo bezahlt hat
Was ich heute noch nicht sagen kann
- Welcher Anbieter es wird. Die großen Netzwerke sammeln genau die Daten, die ich vermeiden will – ob es einen gibt, der ohne auskommt und trotzdem genug einbringt, weiß ich noch nicht.
- Ob es reicht. Es kann sein, dass Werbung ein Projekt dieser Größe nicht trägt. Dann muss ich neu nachdenken – und werde es hier schreiben.
- Ob die Regeln oben durchzuhalten sind. Ich halte sie für richtig. Ob ein Anbieter mitmacht, der sie einhält, entscheidet sich erst, wenn ich mit einem spreche.