AetherOS und die zehn Apps werden noch gebaut. Zu haben ist noch nichts – Start geplant für Sommer 2027. Was noch kommt
Warum Werbung

Irgendwer muss es bezahlen.

Aerona hat keinen Geldgeber, keine Firma im Rücken und niemanden, der die Rechnungen übernimmt. Trotzdem soll alles kostenlos bleiben. Das geht nur auf zwei Wegen: Werbung für alle, die nichts zahlen wollen, und ein Abo für alle, die sie loswerden möchten. Diese Seite erklärt, wie das aussehen soll – bevor es losgeht, nicht danach.

Heute läuft keine Werbung. Kein Anbieter ist ausgewählt, keine Anzeige eingebaut, kein Vertrag geschlossen. Was hier steht, ist die Absicht – und sie kann sich noch ändern. Wenn sie sich ändert, steht es hier.

Warum nicht einfach ohne?

Alles kostenpflichtig machen

Dann könnte niemand Aerona ausprobieren, ohne vorher zu zahlen. Ein Betriebssystem, das man erst kaufen muss, um zu sehen, ob es einem liegt – das ist genau der Handel, den ich selbst nie eingehen würde.

Verworfen

Spenden sammeln

Spenden schwanken stark und hängen an Stimmung. Ein System, das jahrelang gepflegt werden muss, lässt sich darauf nicht bauen. Und wer spendet, erwartet oft Mitsprache – die will ich nicht verkaufen.

Verworfen

Geldgeber suchen

Wer Geld gibt, will es zurück – meist mehr, als er gegeben hat. Der übliche Weg dorthin führt über Nutzerdaten. Genau dagegen ist Aerona angetreten.

Verworfen

Werbung, die man abschalten kann

Wer nichts zahlen will, sieht Anzeigen und bekommt trotzdem alles. Wer sie nicht will, zahlt 5 Euro. Beide bekommen dieselben Funktionen. Das ist der einzige Weg, bei dem niemand ausgeschlossen wird.

So soll es werden

Vier Regeln, die dabei gelten sollen

Keine Anzeige darf wissen, wer du bist

Keine Profile, keine Verfolgung über Seiten hinweg, keine Weitergabe an Dritte. Werbung soll zum Umfeld passen, nicht zur Person – auf einer Seite über das Wörterbuch passt eine Anzeige über Sprachen.

Nichts, was du tippst, verlässt das Gerät

Was du in einer App schreibst, geht die Werbung nichts an. Das Wörterbuch und die Grammatikprüfung liegen genau deshalb lokal – dieser Grundsatz wird für Werbung nicht aufgeweicht.

Keine Anzeige stellt sich in den Weg

Nichts, was den Bildschirm überdeckt, nichts, was von allein Ton abspielt, nichts, was man erst wegklicken muss, um weiterzuarbeiten. Werbung, die stört, ist schlechte Werbung.

Es steht hier, bevor es kommt

Sobald ein Anbieter feststeht, wird er hier genannt – mit dem, was er über Besucher erfährt. Auch dann, wenn das unbequem ist. Niemand soll es zuerst daran merken, dass plötzlich Anzeigen da sind.

Wo sie erscheinen soll – und wo nicht

Denkbar

  • Auf dieser Webseite
  • In den kostenlosen Apps, an einer festen Stelle

Ausgeschlossen

  • Im Betriebssystem selbst
  • Während du etwas schreibst oder bearbeitest
  • Auf Sperrbildschirm oder Startbildschirm
  • Überall dort, wo jemand das Abo bezahlt hat
Ein Betriebssystem mit Werbung darin wäre ein Widerspruch. AetherOS soll der Ort sein, an dem dich nichts beobachtet. Wenn Werbung kommt, dann in den Apps und auf dieser Seite – nicht im System, auf dem alles läuft.

Was ich heute noch nicht sagen kann

  • Welcher Anbieter es wird. Die großen Netzwerke sammeln genau die Daten, die ich vermeiden will – ob es einen gibt, der ohne auskommt und trotzdem genug einbringt, weiß ich noch nicht.
  • Ob es reicht. Es kann sein, dass Werbung ein Projekt dieser Größe nicht trägt. Dann muss ich neu nachdenken – und werde es hier schreiben.
  • Ob die Regeln oben durchzuhalten sind. Ich halte sie für richtig. Ob ein Anbieter mitmacht, der sie einhält, entscheidet sich erst, wenn ich mit einem spreche.
Was es kosten wird